zu den Fotos




           Update    
Fotoservice
 
Musical Hits - Das Konzert Jesus Christ Superstar in Erfurt © by Domstufen-Festspiele
Erfurt

Dracula [Komponist Frank Wildhorn]
St. Gallen
Jesus Christ Superstar © by Oper Halle
Halle
Backstage

Les Misérables © by Stage Holding
Berlin


The Scarlet Pimpernel © by Oper Halle
Halle
      Update     Update  
Der Glöckner von Notre Dame © by  Stella AG

Das Phantom der Oper © by  Stella AG
Die Schöne und das Biest Tour © by  Martin Doepke Autogramme Privat Geschenke und Überraschungen Familie

Mann von La Mancha
               
Jesus Christ Superstar Regensburg
Regensburg
Les Misérables Tecklenburg
Tecklenburg
Jesus Christ Superstar
Schwerin
Vom Geist der Weihnacht
Berlin/Köln
Elisabeth Les Mis
Baden
Diana

Jekyll
Dresden
         
ChristO

Chess
Dresden
Scarlet Baden
Baden
Jesus Christ Superstar Ulm
Ulm
Jesus Christ Superstar Darmstadt
Darmstadt
Logo Konzert Bonn

Evita
Hof
Jesus Flensburg
Flensburg
         
Friedrich-Mythos und Tragoedie
Potsdam/Fulda
Children of Eden

Les Misérables Innsbruck
Innsbruck

Shylock
Innsbruck
My musical life Walküre Evita Neustrelitz
Neustrelitz
   ;        
Dracula Pforzheim
Pforzheim
Rocky Horror Show
WLT
Jesus Christ Superstar Baden
Baden
Der große Houdini
JCS Hof
Hof
Casanova Dessau Chess Pforzheim
Pforzheim
Rocky Horror Hof
Hof
               

Paradise of Pain Saarbrücken

Chess Chemnitz
Chemnitz

Rocky Horror Show Saarbrücken
Saarbrücken

Murray Christmas

JCS Basel
Basel


Evita Oldenburg
Oldenburg

Einstein Hof


Das tote Pferd von Plön


         

Jekyll&Hyde Greifswald/Stralsund

Greifswald/Stralsund

Ring Hof



Candide Pforzheim



Shylock Pforzheim

Pforzheim











Nordhausen
       





























Der fliegende Holländer
Das Musical (WDR 23./24.2.2018)


Hinweis Mouseover-Effekte


An zwei Abenden, am 23.2. und 24.2.2018, gab es im Klaus-von-Bismarck-Saal des WDR-Funkhauses ein ganz besonderes Highlight: Die semi-konzertante Uraufführung des Musicals DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Christian Dellacher und Philipp Polzin. Hier ein fotografischer Eindruck. Für alle, die noch mehr sehen wollen, empfehle ich den Live-Stream in der WDR-Mediathek, zu finden hier: Der fliegende Holländer.

Blick aus dem Hotel


Auch eine konzertante Uraufführung erfordert Proben. Der Blick aus dem Hotel war schon mal vielversprechend.

Das WDR-Funkhaus

Probe im WDR-Funkhaus


Der Ort des Geschehens: Im WDR-Funkhaus... ... wurde im Klaus-von-Bismarck-Saal geprobt, wo auch die Uraufführung stattfinden würde.

Corinna Rottschy

Ouvertüre


Der Abend der Uraufführung begann mit der Begrüßung durch die Managerin des Funkhausorchesters, Corinna Rottschy. Sie musste überrascht zur Kenntnis nehmen, dass wegen des HOLLÄNDERS viele Menschen in ihr Haus gekommen waren, die noch nie ein Konzert in diesem Haus besucht hatten. Dirigent Kai Tietje sorgte gleich zu Beginn für Schwung mit einer temperamentvollen Ouvertüre.

Der Seemannschor

Daland (Thomas Bayer)


Wir befinden uns an Bord eines norwegischen Schiffes. Kapitän des Schiffes ist Daland (Thomas Bayer).

Daland vertraut Erik sein Schiff zur Nachtwache an

Erik (Richard Salvador Wolff) träumt von Senta


Er vertraut die Nachtwache dem jungen Erik (Richard Salvador Wolff) an. Erik verliert sich in Tagträumen von Senta, Dalands Tochter, die er liebt.

Auftritt des Holländers (Chris Murray)

Daland begrüßt den Holländer (Chris Murray)


Daher bemerkt er auch den Holländer nicht, der in der Nähe anlegt. Daland ist zunächst geschockt, begrüßt den Neuankömmling aber herzlich, als dieser seine norwegische Mutter erwähnt.

Dalands Haus

Senta (Milica Jovanovic) langweilt sich


In Dalands Heimatdorf warten alle fröhlich auf die Ankunft des Schiffes. Nur Senta (Milica Jovanovic) langweilt sich in dem kleinen Dorf und sehnt sich nach Abenteuern.

Senta begrüßt Erik

Daland begrüßt seine Tochter


Fröhlich begrüßt Senta Erik... ... und ihren Vater.

Senta ist von der Erscheinung des Holländers (Chris Murray) berührt

Aline


Als ihr Vater ihr jedoch den Holländer vorstellt, sind beide sichtlich berührt voneinander. Als der Holländer allein bleibt, erfahren wir den Grund: Senta erinnert ihn an seine verstorbene Frau Aline, für deren Tod er sich verantwortlich fühlt.

Senta und Erik träumen von gemeinsamen Abenteuern

Der Holländer (Chris Murray) will Senta für sich gewinnen


Erik und Senta träumen davon, gemeinsam Abenteuer zu erleben. Der Holländer dagegen schwört, Senta für sich zu gewinnen - er hat nur einen Tag dafür Zeit.


Pause


Die Freunde necken Senta, die gereizt reagiert

Senta und der Holländer kommen sich näher


In der Gruppe der Seeleute werden Schauergeschichten erzählt. Als sie Senta mit ihrer Faszination mit dem fliegenden Holländer necken, reagiert sie sehr gereizt. Der Holländer kommt dazu und beruhigt sie. Sie kommen ins Gespräch, und er erzählt von seiner verstorbenen Frau. Senta ist zugleich angezogen und ängstlich, da er ihr unheimlich ist.

Erik übergibt Senta ein Geschenk

Senta sucht Trost im Gebet


Erik sucht Senta, um ihr ein Geschenk zu übergeben, das er ihr mitgebracht hat. Sie freut sich, ist aber nicht ganz bei der Sache. Verwirrt von ihren Gefühlen für beide Männer flüchtet sie sich in die Kirche.

Der Holländer überredet Senta, mit ihm zu kommen

Senta geht mit dem Holländer auf sein Schiff


Der Holländer kommt dazu und überzeugt Senta, dass sie zu ihm gehört. Sie geht mit ihm.

Erik entdeckt, dass Senta fort ist

Alle sorgen sich um Senta


Erik schlägt Alarm: Senta ist unauffindbar, und das Schiff des Holländers ist fort. Entsetzt organisiert Daland die Suche.

Daland macht sich Vorwürfe

 Senta ist unsicher und hat Angst auf seinem Schiff


Daland macht sich Vorwürfe, weil er den Holländer ins Haus gebracht hat. Senta und der Holländer sind auf seinem Schiff. Sie hat Angst, weil sie nicht versteht, was er von ihr will.

Der Holländer erzählt die Geschichte seines Fluches

Erinnerung an Alines Tod


Der Holländer erzählt ihr, wie es durch seinen Hochmut zu dem Fluch kam, der ihn auf ewig auf dem Meer festhält. Er glaubt auch, dass seine Frau Aline diesem Fluch zum Opfer gefallen ist. In Senta hofft er, die Frau gefunden zu haben, deren Liebe ihn erlösen kann.

Senta muss sich entscheiden

Senta entscheidet sich für den Holländer


Der Holländer bringt Senta zurück und überlässt ihr die Enzscheidung. Sie versucht, Erik und ihrem Vater zu erklären, warum sie ihre Berufung darin sieht, den Holländer zu erlösen. Endlich kommt es zum Kuss, der den Fluch aufheben soll.

Holländer: Applaus 1

Holländer: Applaus 2


Und dann war es Zeit für den begeisterten Premierenapplaus. Glückliche Gesichter auf der Bühne.

Holländer: Applaus Chris Murray

Philipp Polzin und Christian Dellacher beim Applaus


Chris war genauso erleichtert und glücklich wie... ... die beiden Autoren Philipp Polzin und Christian Dellacher, die ihr Glück kaum fassen konnten.

Standing Ovations in Köln

Das HOLLÄNDER-Team


Erst nach minutenlangen Standing Ovations ließ das Publikum die Beteiligten gehen. Ein strahlendes Team im Foyer: Christian Dellacher, Dirigent Kai Tietje, Richard Salvador Wolff, Milica Jovanovic, Chris Murray, Orchestermanagerin Corinna Rottschy, Regisseur Roland Hüve und Philipp Polzin.
Nun brauchen wir nur noch ein Theater, das den HOLLÄNDER voll szenisch auf die Bühne bringt!


vor dem Kölner Dom

vor dem Dreikönigsschrein

Farbenspiel im Dom


Um die Aufführungen herum haben wir natürlich auch Köln unsicher gemacht. Erste Station war wie immer der Dom. Der goldene Schrein des Nikolaus von Verdun ist als Dreikönigsschrein bekannt, seitdem der damalige Kölner Erzbischof und Kanzler Kaiser Friedrich Barbarossas die Gebeine darin 1162 aus dem eroberten Mailand - sagen wir mal wohlmeinend - mitgenommen hatte. Die Gebeine wurden angeblich von der Mutter Kaiser Konstantins um 300 in Palästina aufgefunden (wofür es nicht nur keinerlei Belege gibt, sondern sich auch die Frage stellt, was die Gebeine dort taten, denn die heiligen drei Könige waren ja gerade von weither nach Judäa gekommen und keineswegs von dort). Dann wurden sie der Legende nach von Erzbischof Ambrosius von Mailand im 4. Jahrhundert nach Mailand verbracht - wofür es natürlich keine Belege gibt. Dort interessierten sie zunächst niemanden, weil sie keine Märtyrer waren, und tauchten erst im Mittelalter wieder auf. Zu allem Überfluss befinden sich im Schrein auch noch Knochen von drei anderen Männern, von denen einer als Hl. Gregor von Spoleto identifiziert ist, ein Märtyrer aus der Zeit um 300, den Kaiser Ottos I. Bruder nach Köln hatte bringen lassen. Zwei der anderen gelten traditionell als die hl. Felix und Nabor, wofür es natürlich wieder keine Belege gibt und das zusätzliche Problem, dass die beiden auch noch in Mailand und in Namur in Lothringen vorhanden sind. Wahrscheinlich passten sie einfach gut zu Gregor, weil sie alle von Kaiser Diokletian hingerichtet worden waren. Das Einzige, was über die heiligen drei Könige sicher ist, sind aufgefundene Textilien, in die die Knochen gewickelt waren und die aus Syrien aus der Zeit des 2. bis 4. Jahrhunderts stammen. Wessen Knochen nun wirklich in dem Schrein liegen, weiß wohl nur Gott allein. Man kann über das moderne Domfenster von Gerhard Richter denken, was man will: Auf jeden Fall sorgt es für zauberhafte Lichteinfälle im Dom.

barockes Bischofsgrab im Dom

Bischofsgruft im Dom


Im Dom gibt es naturgemäß viele Gräber der Kölner Erzbischöfe durch die Jahrhunderte. Hier ein Herr aus dem Barock. Und hier die moderne Grablege für die heutigen Bischöfe (rechts der bislang letzte verstorbene Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner). Ich muss sagen, im Barock hatte man mehr Stil :-).

Domplatz Köln

Mosaikfußboden im Römisch-Germanischen Museum


Im Anschluss ging es nach nebenan in das Römisch-Germanische Museum. Eines der Prunkstücke dort ist dieser erhaltene Mosaikfußboden eines römischen Speisesaals (erkannbar aus den Motiven aus der Bacchus-Legende, der ja der Gott des Weines ist).

Besteck einer Chirurgin

Kutsche


Die Mädchen waren besonders beeindruckt, dass dieses chirurgische Besteck (eine Grabbeigabe) einer weiblichen Chirurgin gehörte. Das war dann wohl die römische Variante eines ICE :-).

Theophanus Grab

Hahnentorburg


Das interessanteste Grab in Köln ist jedoch nicht im Dom, sondern in St. Pantaleon. Hier liegt Theophanu, die Gemahlin Kaiser Ottos II. Otto der Große hatte es als einziger deutscher Kaiser geschafft, für seinen Sohn und Nachfolger eine byzantinische Prinzessin an Land zu ziehen. Auch wenn es nicht die war, die er gerne wollte, entschied er sich nach einem Gespräch mit ihr, die Sache durchzuziehen. Eine weise Entscheidung, denn nach dem frühen Tod seines Sohnes war sie diejenige, die energisch dafür sorgte, dass sein eben erst gegründetes Kaiserreich nicht gleich wieder auseinanderfiel. Eine bemerkenswerte Frau! Von der einst imposnaten mittelalterlichen Stadtmauer sind noch einige Tore übrig wie hier die Hahnentorburg. Die schiere Größe lässt erahnen, dass Köln im Mittelalter die größte Stadt nördlich der Alpen war.

Kölner Stadtarchiv

Schiff in der Flasche


Erinnert sich noch jemand an den Einsturz des Stadtarchives 2009? So sieht es heute dort aus. Zur Erinnerung: Man baute seit 2003 an einer neuen U-Bahn-Linie. Dabei wurden an dieser Stelle viel zu viele Brunnen zur Abpumpung des Grundwassers gebohrt und alle Warnungen der Arbeiter und der Beschäftigten im Archiv über Risse in den Mauern ignoriert. 2009 kollabierte das Gebäude schließlich und riss noch ein paar Nachbarhäuser mit. Dass es "nur" zwei Tote gab, die in den angrenzenden Wohnhäusern geschlafen hatten und die Gefahr zu spät oder gar nicht mitbekamen, ist dem Bauleiter an diesem Tag zu verdanken, der bei den ersten Anzeichen sofort die Baustelle räumen ließ, ohne erst auf Erlaubnis von irgend jemandem zu warten. Ob die Ursache für diesen Baupfusch Ahnungslosigkeit war oder Absicht, ausgelöst durch den Versuch, möglichst kostengünstig voranzukommen, oder sogar Gelder zweckentfremdet wurden, wird seit damals vor Gericht geklärt, Ausgang ungewiss. Die U-Bahn soll jetzt 2023 fertig werden - ich bin immer wieder beruhigt, dass es solche Probleme nicht nur am Berliner Flughafen gibt... Zu guter Letzt fanden wir das hier im Kölner LEGO-Store. Wir nehmen es einfach mal als gutes Omen!